Segeln

11. Kinderfest Zwikkifaxx 

Rund um den Schwanenteich in Zwickau findet alljährlich das „Zwikkifaxx“ statt, das größte Kinderfest der Region. Die Vorfreude der Kinder, bis zu 24.000 Mädchen und Jungen wurden gezählt, war nach zwei pandemiebedingten Absagen riesengroß. 

Dass sich dabei viele Vereine bestens präsentieren können, liegt auf der Hand. Der Seesportclub Zwickau öffnete deshalb sein Vereinsgelände, um kostenloses Segeln mit den ZK10-Kuttern auf dem Schwanenteich anzubieten. Zur Eröffnung um 11 Uhr zeigte sich dann auch schon bestes Segelwetter. Genau die richtige Windstärke, um in den folgenden 6 Stunden vielen Neugierigen aus der Stadt und dem Umland Zwickau von der Wasserseite zu zeigen. Zum Einsatz kamen ein betagter GFK-Kutter und das in liebevoller Arbeit gepflegte Holzboot. Um möglichst vielen eine Mitfahrt zu ermöglichen, wurden die Boote mit Minimalbesetzung aber großem Engagement gesegelt. Der Zustrom der Gäste war beständig wie das Wetter, gegen Nachmittag zog eine kurze Regenwand über die Stadt, die auch dem Segeln eine kurze Pause bescherte. Viele waren überrascht, dass in Zwickau auf dem Schwanenteich gesegelt werden kann. Es gab Anfragen zum Trainingsumfang und ein paar wehmütige Erinnerungen von Großeltern, die in ihrer Kindheit im Norden Deutschlands aufgewachsen sind und später nach Zwickau in tiefes Binnenland zogen. Wie erfolgreich neue Mitglieder für den Verein geworben werden konnten, zeigt sich hoffentlich in den nächsten Wochen, der Seesportclub hat auf jeden Fall einen guten Eindruck hinterlassen.

Organisatorisch muss jedoch die Zusammenarbeit mit der DLRG in der nächsten Zeit aufgearbeitet werden. Der Seesportclub stellte einen Teil seines Geländes für die Präsentation der DLRG zur Verfügung. Diese nutzten allerdings das Angebot einer Zusammenarbeit, um viele Kinder auf die motorisierten Schlauchboote zu locken. Ein Angebot, das gerade jetzt wie aus der Zeit gefallen zu sein schien. Zur Belustigung genutzte Verbrennungsmotoren sollten eigentlich nicht das Bild eines umweltbewussten Vereines ausmachen.

Seesport (Leipzig) im MDR vorgestellt

Um die Vielfalt des Seesports zu zeigen, hat der Leipziger Seesportclub mit dem MDR einen TV-Beitrag geschaffen. Eine Ergänzung zum Sprecher möchten wir aber machen. Der Seesport wird mittlerweile auch in NRW, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg ausgeübt.
Über diesen Link könnt Ihr das 2minütige Video bis zum 23.07.2022 abrufen: https://odmdr-a.akamaihd.net/mp4dyn2/d/FCMS-d5868eb7-f3c6-4c19-ade0-10fd0b7e8f01-be7c2950aac6_d5.mp4

MDR Sachsenspiegel vom 16.07.2022, Quelle: ARD-Mediathek, letzter Abruf am 18.07.2022

Jollenmehrkampf „Blauer Kristall“ in Erfurt

Am Wochenende vom 20. und 21. September veranstaltete der Club Maritim Erfurt gleichzeitig den Jollenmehrkampf „Blauer Kristall“ und Wertungsläufe des MarineRegattaVereins (dahinter steckt der Deutsche Marinebund). Nachdem sich bei den letzten Wettkämpfen eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jessica Köhler vom Seesportclub Saalfeld und Lukas Busch unseres Seesportclubs Zwickau herausgestellt hat, wollte dieses Duo natürlich auch die Siege in diesem Jollenmehrkampf einfahren – und das gelang mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit.
Außerdem startete vom Seesportclub Zwickau Sascha Busch als Steuermann und wurde hervorragend ergänzt durch Gundula Witton vom Seesportclub Meuselwitz. Beide mussten seglerisch zwar auf stark unterlegenes Material zurück greifen – spannende Positionskämpfe waren trotzdem auf dem Wasser garantiert.
Und während in der Heimat zuweilen Petrus zu stark die Schleusen öffnete, hatten alle Teilnehmer ausreichend Glück mit dem Wetter und wurden vom Erfurter Servicepersonal angenehm umsorgt.

Deutscher Meister im Jollenmehrkampf

Am 6. und 7. September 2014 fand in Wintersdorf am und auf dem Haselbacher See die Deutsche Meisterschaft im Jollenmehrkampf statt. Jessica aus Saalfeld trat als Steuerfrau gemeinsam mit Lukas in der 420er-Jolle an. Nach einem sehr guten Landwettkampf, bei dem sich vor allem das Training an der Knotenbahn in den letzten Wochen auszahlte, folgte am Sonntag noch die Segelregatta. Diese wurde grandios gewonnen, wodurch der Gesamtsieg sicher feststand. Damit haben wir in unserem Verein einen aktuellen Deutschen Meister!

Herzlichen Glückwunsch Jessica Köhler & Lukas Busch! Viel Erfolg bei den weiteren Wettkämpfen!

 

2014 DM JMK 420 - Jessica und Lukas

Hansesail in Rostock

Nach 6 Jahren Abstinenz in Rostock konnten wir dieses Jahr wieder das große Ereignis erleben. Dazu reisten einige Teilnehmer schon am Mittwoch an und konnten das THW dazu bringen, unseren Kutter vorzeitig zu kranen.

Gelände

Gelände

Das erste Training startete damit schon am Freitag. Wir segelten die Warnow hoch bis zum Ende der Mole. Der Wind stand etwas ungünstig und wehte schwächer. Dadurch benötigten wir glatte 5 Stunden für diese Strecke. Über Backbord bogen wir Richtung Badestrand am Neptun-Hotel ab. Unser vorzügliches Ankermanöver wurde leider von der Wasserwacht nicht mit Wohlwollen betrachtet. Obwohl wir eigentlich eine Sandstrandung à la Fluch der Karibik im Sinn hatten, wurden wir schnell wieder aus dem Badebereich verscheucht. Also musste das Strandschwimmen länger ausfallen.

Badestrand

Badestrand

Heimwärts segelten wir auch nicht viel schneller, mussten auch Rücksicht auf loslegende Kreuzfahrtschiffe nehmen. Pünktlich und geschafft legten wir am Steg gegen 20 Uhr an.

Ruhiges Heimsegeln

Ruhiges Heimsegeln

Am nächsten Tag erfolgte der scharfe Start um 10 Uhr. Aufgrund des vorzüglichen Südostwindes konnte fast sofort mit Spinnaker gesegelt werden. Die Landschaft flog nur so vorbei. Bereits nach 1 1/2 Stunden war der Molenkopf passiert. Die offene Ostsee empfing uns mit viel Wind und höherem Wellengang. Unsere Mannschaft war international besetzt. Caro aus Polen war begeistert vom offenen Meer. Die erste Tonne wurde gerundet, die nächste noch nicht in Sicht. Und so folgten alle den voraussegelnden Schiffen. Um uns zu prüfen, öffnete Petrus seine Schleusentore vollständig – ein wahrer Wolkenbruch ging nieder.

Petrus zeigt seine Macht

Petrus zeigt seine Macht

An der nächsten Tonne folgten wir einfach dem Pulk – ein großer Fehler, wie es sich im Nachgang herausstellte. Die eigentliche Wendetonne war deutlich näher am Strand, aber weder sichtbar, noch waren die Tonnen beschriftet. Unseren Fehler bemerkten wir erst nach dem Zieldurchgang – ebenso wie 20 andere Boote. Damit gab es (wohl zum ersten Mal) nur 3 erste Plätze und danach 21 Disqualifizierte!!! Die Stimmung war trotzdem kaum getrübt, alle stürzten sich nach dem Frischmachen und Übersetzen in das Getümmel der Hansesail.
Die Heimfahrt wurde dann noch einmal zur extremen Geduldsprobe. Stau an Stau. Aber die positiven Eindrücke überwogen – ein Start am 08.08.2015 steht damit wohl schon fest im Kalender!

Panorama

Panorama

Segellager in Meuselwitz

Der Seesportclub Meuselwitz bietet seit Jahren in den Sommerferien ein einwöchiges Segellager an. Über die Ländergrenzen hinweg möchten wir in unserem Umkreis die Zusammenarbeit intensivieren und freuten uns, dass zwei Jugendliche an diesem Segellager auf Jollen teilnehmen durften. Hier einen kurzen Abriss über das Segellager:

Angereist sind wir am Samstag vormittag direkt auf das Gelände des Meuselwitzer Seesportclubs. Dort wurden die Zelte aufgeschlagen, Regatta- bzw. Rettungswesten an alle Kinder und Jugendliche verteilt und ein Elterngespräch durchgeführt. Alles ging routiniert über die Bühne, beim ersten Anbaden staunten wir über das glasklare Wasser des Hainbergsees und hatten Besuch von Gästen…

Segellager Meuselwitz - Camp

Segellager Meuselwitz – Camp

Der erste Tag ging natürlich mit dem Kennenlernen und einem Lagerfeuer zu Ende. Der Ablauf des nächsten Tages wurde zum Vorbild für die gesamte Woche. Los ging es mit Frühsport – den die Ersten schon zum Baden nutzten, danach folgte natürlich das Frühstück. Im Anschluss fuhren wir per Multivan zum Haselbacher See. Dort riggten wir die Jollen auf und konnten endlich auf‘s Wasser. Der praktische Anteil stand deutlich im Vordergrund, durch mehrere Trainerboote (auch vom AquaFun Wintersdorf, die zeitgleich ein Optilager durchführten) war eine intensive Betreuung gegeben.

Haselbacher See

Haselbacher See

Mittagessen gab es vor Ort, am Abend ging es ziemlich geschafft heim. Das hielt trotzdem einige nicht davon ab, noch Rabatz zu machen. Der „Lohn“ dieser Auswüchse bestand dann in intensiver Küchenarbeit…
Als Höhepunkte standen am Mittwoch der Freizeitpark Plohn auf dem Plan und am Donnerstag sogar Wasserskifahren auf dem Kulkwitzer See.
Die Jollen- und Optimistengruppen fuhren dann gemeinsam an diesem Tag nach Leipzig und teilten die große Gruppe zu 2 kleineren Gruppen, je nach Leistungsstand. Während die erste Gruppe sich ausprobierte, machten sich die anderen an‘s Essen. Nach einer Stunde wurde gewechselt, doch nicht alle wollten aufhören, so dass auch der ein oder andere noch eine Stunde weiter machte.
Ein gelungener Tag für die sportbegeisterten Jungs und Mädchen!
Am Freitag, dem vorletzten Tag, wurde noch ein letztes Mal gesegelt.

420er

420er

An diesem Tag lief alles gut und die Segler konnten genau das umsetzen, was sie in der Woche gelernt hatten. So entstand auch das wunderbare Bild, auf dem 2 Jollen mit stehendem Spinnaker zu sehen sind.
Am letzten Abend versammelten sich alle und genossen zusammen die Stimmung, die durch ein Lagerfeuer und einer Bilderpräsentation erzeugt worden ist.
Samstag machten sich alle an‘s Packen. Als Erinnerung wurde eine CD mit Videos und Bildern übergeben, aber auch ohne CD wird sicherlich jeder mit einem inneren Lächeln an die Zeit zurück denken!