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Wie immer im Leben gibt es auch beim Segeln nicht nur eine Art bzw. eine einzige Bootsklasse. Nachfolgend wollen wir kurz beschreiben, mit welchen Bootsarten wir bei Wettkämpfen antreten (genaueres über die einzelnen Boote gibt es im "Vereins"-Bereich):
Für die Jüngsten (das Höchstalter im Wettkampf darf 15 Jahre nicht überschreiten) ist die Optimisten-Jolle das ideale Regattaboot. Klein, leicht, in hohen Stückzahlen gefertigt, ist es einfach zu handhaben. Form, Ausstattung und die Segeleigenschaften bringen ein hohes Maß an Sicherheit - der Optimist ist unsinkbar. Wegen dieser Segeleigenschaften, der sehr übersichtlichen, zweckmäßigen Ausstattung und seines unkomplizierten Riggs hat sich der Opti weltweit als anerkanntes Jüngstenboot durchgesetzt.
Die Segeljolle "Ixylon" ist ein sehr häufig genutztes Zweimannboot. Sie ist Bestandteil des Jollenmehrkampfes. Ursprünglich 1969 von Ulli Czerwonka entwickelt, wird sie heute von der Firma BTM hergestellt. Inzwischen sind über 5.300 Boote dieses mit herausragenden Langzeiteigenschaften versehenen Bootes auf den Gewässern Deutschlands und Europas unterwegs. Der Grundgedanke bei der Konstruktion der IXYLON war, ein sportliches und sicheres Segelboot mit viel Platz im Cockpit zu schaffen. Dies ist durch die Kimmschwert-Ausführung auch gelungen. (Kimmschwerter sind zwei Seitenschwerter, die ein großes Cockpit zur Folge haben.) Übernachtungen auf dem Boot stehen damit nichts im Wege. Für die Mehrtagestour sprechen ebenso der wasserdichte Stauraum im Achterschiff, der spritzwassergeschützte Vorraum unter dem Vordeck und die Verbindung der Großbaumstütze mit einer Zeltpersenning. Die Trapezjolle selbst besteht aus GfK und wird mit Aluminiumrigg gesegelt.
Für den Mannschaftssport empfiehlt sich weiterhin der größte bei uns genutzte Vertreter der Segelboote, der Kutter ZK10. Ursprünglich ab Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts aus Holz hergestellt (daher das "Z" im Namen), wurden die Bootskörper später aus GfK gebaut (hier folgt das "K"). Die Zahl "10" bezieht sich auf die Anzahl der Rundseln - also auf die maximale Anzahl der Ruderer (obwohl seemännisch eher vom "Pullen" gesprochen wird). Die auch heute noch angefertigten Boote werden sehr gerne im Jugendbereich eingesetzt.
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